"Dreikönig"





Ein Blick in die Geschichte

Am 1. Januar 1967 erfolgte die Abtrennung von der Kirchgemeinde Liestal. Frenkendorf – Füllinsdorf wurde zu einer eigenen selbständigen Kirchgemeinde und Pfarrei.
Als „Mitgift“ erhielt die neue Kirchgemeinde das Areal „Mühlematt“, und es entstand rasch die Absicht, dort baldmöglichst eine Kirche zu bauen. Doch zunächst war das Domizil an der Haldenrainstrasse in Frenkendorf. Die Räume, die dort zur Verfügung standen, waren sehr begrenzt und reichten bald nicht mehr aus für die schon bestehenden und noch angestrebten Aktivitäten der Pfarrei.
Das Bedürfnis, den Anliegen der unterschiedlichen Bevölkerungsschichten (Kinder, Jugend, Vereine) etwas gerechter zu werden und Räume der Begegnung zu schaffen, liess das Unternehmen „Pfarreizentrum“ wachsen.

Am 26. September 1975 wurde in der Kirchgemeindeversammlung beschlossen, dass an der Mühlemattstrasse in Füllinsdorf ein neues Pfarreizentrum errichtet werden soll. Für Architektur und Bauleitung wurde Beat von Tscharner, für die künstlerische Gestaltung Alexander Schaffner beauftragt.
Am 5. November 1977 wurde das Pfarreizentrum durch Bischof Anton Hänggi eingeweiht.




Unser Pfarreizentrum Dreikönig


„Als sie das Haus sahen, gingen sie voll Freude hinein.“ Das war das Programm, dem das Gebäude dienen sollte!
Dem Sakralraum, der Mitte des Gebäudes, wurden Räume für das tägliche Pfarreileben direkt angeschlossen. Bindeglied zwischen Sakralraum und Saal war und ist bis heute ein grosses Foyer als Ort der Begegnung. Alles spielt sich unter einem Dach ab. Alles wurde so konzipiert, dass spätere Generationen durch leichte Anpassungen immer ein offenes Haus der Begegnung haben, das den je zeitlichen Bedürfnissen entspricht.
Auch wenn das Gebäude ohne Turm und Glocken ist, zeigt der einladende Vorplatz und das Fassadenkreuz, dass hier Kirche im Ort präsent ist.

Der Sakralraum ist schlicht gehalten, nach Osten orientiert. Die Fenster lassen den Einbezug der Natur zu. Durch die Multifunktonalität der Wände ist es möglich, Sakralraum, Pfarreisaal und Foyer miteinander zu verbinden.
 


So wurde dem Rechnung getragen, was man sich vorgestellt hatte: „ Es soll ein Haus sein, das uns ins Zentrum der Lebensfragen führt. Jeder einzelne soll sich an diesen Ort in Musse und Stille zurückziehen können. Neben ernstem und feierlichem soll der Ort auch für heitere und frohe Stunden da sein. Den Jugendlichen ein Hort, von dem aus sie die Welt erobern können.“ (Josef Kuhn, damaliger Pfarrer)

Riesiges Engagement der Pfarreimitglieder und enorme Eigenleistung der Vereine und Gruppen haben durch Projekte, Sammlungen und Aktionen mitgeholfen, dass die damals noch zu beschaffenden 2 Mio. Franken im Laufe der Jahre refinanziert werden konnten.
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© Pfarrei Dreikönig Frenkendorf - Füllinsdorf